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Hochzeitsbudget: Das A und O einer Hochzeitsplanung

Hochzeitsbudget: Das A und O einer Hochzeitsplanung

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Der Tag der Hochzeit ist der schönste Tag im Leben zweier Menschen, die sich für die gemeinsame Ewigkeit entschieden haben.

Deswegen sollte die Hochzeitsplanung und die Hochzeitsfeier nur mit geringem oder keinem Stress ablaufen – es soll voller Freude und wilden Schmetterlingen im Bauch passieren. 🙂

Aber immer, wenn es zum Thema Hochzeit kommt, weiß man ganz genau, dass man mit hohen Kosten rechnen sollte. Und das ist nun die Realität des schönsten Tages im Leben.

Macht euch aber keine Sorgen darüber, denn da kann man sich ganz leicht schlaumachen. 😉

Das Hochzeitsbudget ist das A und O der Hochzeitsplanung, denn es dient als ein Leitfaden für alle weiteren Schritte der Vorbereitungen.

Gleich am Anfang werden wir über die Wichtigkeit eines Budgetplans sprechen.

Außerdem werden wir die durchschnittlichen Preise für unterschiedliche Dienstleister nennen, damit ihr eine Vorstellung davon bekommen könnt, was auf euch zukommen wird.

Und als ein kleines Extra haben wir tolle Spartipps gesammelt, mit denen ihr garantiert sparen und einen hervorragenden Budgetplan erstellen werdet.

Wenn du mit dem Artikel fertig bist, werdet ihr wie eine professionelle Hochzeitsplanerin und ein professioneller Hochzeitsplaner euren schönsten Tag im Leben organisieren können. 😉

Hochzeitsbudget: Der erste und wichtigste Schritt

Eheringe hochzeit

Wie gesagt, der erste und wichtigste Schritt der Hochzeitsplanung ist, das Hochzeitsbudget zu vereinbaren.

Klarerweise ist es unmöglich, die exakten Kosten gleich einzuplanen, denn die Kosten unterschiedlicher Dienstleister variieren stark.

Das Budget muss auch nicht bis zum letzten Cent exakt sein. Das Wichtigste ist, einen Budgetrahmen am Anfang zu machen, damit ihr einen roten Faden für weitere Schritte eurer Hochzeitsplanung habt.

Deswegen ist euer erster Schritt folgende Fragen zu beantworten:

1. Wie viel Geld haben wir zur Verfügung? – Falls ihr schon lange für eine Hochzeit spart oder über andere finanzielle Mittel verfügt, die ihr gerne für den schönsten Tag ausgeben möchtet, schreibt diese Ziffer auf ein Blatt Papier. Mithilfe dieser Ziffer werdet ihr ungefähr wissen, ob das für eure Pläne und Wünsche genügt.

2. Genügt das für eine Hochzeitsfeier? – Nachdem ihr gesehen habt, wie viel Geld ihr bereits habt, überlegt euch, ob es auch ausreichend ist. Wir empfehlen auf Nummer sicher zu gehen und noch Geld dazugeben, im Falle nicht vorhersehbarer Kosten.

3. Falls es nicht ausreichend ist, wie werden wir das benötigte Hochzeitsgeld beschaffen? – Es gibt unterschiedliche Methoden, wie man Geld zusammensparen kann: sparen, Überstunden arbeiten, Mini-Job finden, einen Kredit aufnehmen, ausleihen usw. Immer mehr Brautpaare entscheiden sich für folgende (schmerzlose) Option: sie schreiben einfach in die Hochzeitseinladungen, dass sie als Hochzeitsgeschenk ein Geldgeschenk bekommen möchten. So kann man einige Hochzeitskosten bezahlen.

4. Wollen wir eine kleine oder große Hochzeitsfeier? – Auch diese Frage ist von großer Bedeutung, wenn es zum Thema Hochzeitsbudget kommt. Ihr könnt eure Gästeliste nach dem Hochzeitsbudget einplanen, oder umgekehrt – euer Budget nach der Gästeanzahl. Hier entscheidet man sich nach Wunsch oder Möglichkeiten. Diese Entscheidung überlassen wir euch, diskutiert es gemeinsam und überlegt, welche Option besser ist.

Hochzeitsbudget: Durchschnittliche Kosten

Hochzeitsmarke und ein paar Münzen drin

Wenn man hört, dass eine Hochzeitsfeier 10 000 bis zu 15 000 € kosten kann, wird es einem ganz schwindelig im Kopf.

Allerdings muss die Ziffer nicht so hochsteigen. Dies verhindert man mit einem detaillierten Budgetplan.

Gut geplant ist viel gespart.

Bevor wir uns aber gemeinsam auf die Budgetplanung werfen, werden wir über durchschnittliche Preise reden, die auf euch zukommen werden.

Behaltet aber immer im Kopf, dass die Preise abhängig von der Region und von unterschiedlichen Dienstleistern sogar stark variieren können.

Diese Liste haben wir in ein paar Segmente geteilt, die wiederum unterteilt wurden. Sie wird euch nicht nur dabei helfen, die Durchschnittskosten ausrechnen zu können, sondern ihr werdet ebenfalls sehen, was eure nächsten Schritte sein werden.

Trauung

Der nächste Schritt eurer Hochzeitsplanung ist es, einen Termin für die Trauung zu vereinbaren. Wenn ihr euch für eine standesamtliche Trauung entschieden habt, dann ist es empfehlenswert, dass ihr euch beim Standesamt meldet, um den Termin zu besprechen und zu reservieren.

• Standesamtliche Trauung

Gebühren für das Standesamt: ab 25 €

Familienstammbuch: ab 12 €

Heiratsurkunde: ab 7 €

Notargebühren für den Ehevertrag: ab 100 €

Musikalische Unterhaltung: ab 50 €

Braut und Bräutigam an der Kirchentür mit Reiskonfetti geworfen

• Kirchliche Trauung

Gebühr für die Kirche: ab 50 €

Musikalische Unterhaltung: ab 50 €

Blumenschmuck: ab 50 €

• Freie Trauung

Bei einer freien Trauung berechnet man den Ort, gewünschte Leistungen und sogar den Termin mit ein.

So kann man also mit einem Budget zwischen 500 und 1 000 € rechnen. Bei kurzfristigen Terminen können die Preise auch höher werden.

Blumenschmuck: ab 50 €

Sonstige Deko: ab 10 €

Musikalische Unterhaltung: ab 50 €

Sektempfang

Gläser Champagner

Die meisten Brautpaare entscheiden sich dazu, gleich nach der Trauung einen Sektempfang zu organisieren.

So haben die Hochzeitsgäste die Möglichkeit, dem frischvermählten Brautpaar zur Hochzeit zu gratulieren, sich mit einem Drink zu erfrischen und auch etwas zu essen.

Dies ist auch empfehlenswert, denn nach der Trauung erwartet euch bestimmt eine Fahrt bis zur Hochzeitslocation und auch dort wartet man meistens, bis das Essen kommt.

Ein kleiner Snack zwischendurch erzeugt wahre Wunder – mit leerem Magen denkt man nicht richtig. 😉

Die Preise für einen Sektempfang rechnet man ab mindestens 3 € pro Person.

Falls ihr besondere Wünsche habt bzw. spezielle Snacks, Getränke, besonderer Sekt o. Ä. wollt, solltet ihr auch mit höheren Kosten rechnen (sogar mit über 7 € pro Person).

Styling

Folgende Punkte sind für die Höhe der Kosten der Brautkleider und Anzüge entscheidend: Qualität der Materialien, Details und Brand.

Außerdem kann der Preis bei schon getragenen Brautkleidern niedriger sein. Und noch die Optionen kaufen oder leihen machen einen deutlichen Unterschied aus.

P.s. Folgende Liste ist für eine Hochzeit gedacht, wobei die kirchliche/freie und standesamtliche Trauung nicht am selben Tag stattfinden. Passt einfach die Punkte eurer Hochzeitsplanung an.

• Styling der Braut

Brautkleid: ab 500 €

Brautschuhe: ab 100 €

Schleier: ab 40 €

Accessoires: ab 20 €

Kleid (Standesamt): ab 100 €

Brautschuhe: ab 100 €

Dessous: ab 70 €

Make-up: ab 50 €

Brautfrisur: ab 50 €

Maniküre u. Ä.: ab 50 €

Brautstrauß: ab 50 €

• Styling des Bräutigams

Hochzeitsanzug: ab 250 €

Hemd: ab 80 €

Accessoires: ab 30 €

Schuhe: ab 100 €

Anzug für das Standesamt: ab 100 €

Frisur: ab 20 €

Eheringe

Goldene Eheringe auf den Seekieseln

Eheringe haben ein ganz besonderes Statussymbol in der Gesellschaft und seit jeher sind sie ein wichtiger Teil der Hochzeit.

Einerseits gehören sie zur Tradition, andererseits sind sie die wichtigsten Accessoires auf der Hochzeit.

Die Kosten hängen von folgenden Faktoren ab: Brand, Material (Silber, Gold, Weißgold o. Ä.), mit oder ohne Details (Gravur, Steine, Edelsteine, Zirkonia), handgemachte Ringe beim Schmied, Größe, Gewicht, aktuelle Preise von Gold oder anderen Edelmetallen usw.

Eheringe: ab 500 € (Edelstahl und Silber sind günstiger)

Ringkissen: ab 30 €

Papeterie

Die Papeterie ist ein sehr wichtiges Segment der Hochzeitsfeier, denn so übermittelt ihr die wichtigsten Informationen eurer Hochzeitsgesellschaft.

Außerdem ist die Hochzeitspapeterie ein Teil der Deko. Denn heutzutage ist es ziemlich beliebt, einen roten Faden für die Hochzeitsfeier zu haben.

So harmoniert die Papeterie mit dem Konzept der Hochzeitsdeko.

Folgende Preise rechnet man pro Stück bzw. pro Person:

Save the Date Karten: ab 1, – €

Hochzeitseinladungen: ab 1,50 €

Menükarten: ab 1,50 €

Tischkarten: ab 15 Cent

Kirchenheft/-Blatt: ab 1 €

Programmheft: ab 2 €

Danksagung: 1,50 €

Deko

Hochzeitszeremonie

Früher hatte die Deko nicht so eine wichtige Bedeutung wie heute. Mittlerweile wurde sie zum Statement.

Da wir aber eine so große Auswahl an Dekorationen haben, wundert es einen auch kaum, nicht wahr?

Mit der Deko erzählt man eine ganz besondere Geschichte auf der Hochzeitsfeier. Man kann damit seinen eigenen Stil akzentuieren, in eine andere Zeit reisen (z. B. Vintage) oder die unterschiedlichsten Atmosphären hervorrufen.

• Blumen und Deko

Standesamt: ab 70 €

Kirche: ab 70 €

Autoschmuck: ab 60 € (Hochzeitsauto des Brautpaares)

Autoschmuck: ab 2 € (Antennenschleifen o. Ä.)

Blumenmädchen: ab 25 € (pro Person)

Brautjungfern: ab 30 € (pro Person)

Tischdeko: ab 40 € (pro Tisch)

Anstecker: ab 5 € (pro Person)

Hochzeitsfeier

Erster Hochzeitstanz des Brautpaares

So kommen wir nun zum Punkt, wo man am meisten rechnen muss. 😉

Auf der Hochzeitsfeier kommt es auf mehrere Faktoren an, die die Höhe der Kosten ausmachen.

Wir haben uns entschieden, alle diese Faktoren auf einer Liste zusammenzufassen

• A little party never killed nobody 😉

Raummiete: durchschnittlich ab 250 – 500 €; besondere Hochzeitslocations: ab 1500 €

3-Gänge-Menü: ab 30 € pro Person

5-Gänge-Menü: ab 50 € pro Person

Buffet: ab 30 € pro Person

Catering: ab 50 € pro Person

Getränke: ab 20 € pro Person

Hochzeitstorte: ab 100 €

Hochzeitsfotograf: ab 400 € (je nach Zeit und Dienstleistung)

Videograf: ab 400 € (je nach Zeit und Dienstleistung)

Band: ab 1500 € (je nach Zeit)

DJs: ab 500 € (je nach Zeit)

Alleinunterhalter: ab 150 € (je nach Zeit)

Licht und Technik: ab 100 €

Sonstiges

Im Boho-Stil gedeckter Tisch mit Pampasgras und Grün

Und am Ende gibt es noch die eine oder andere Sache, die man bei der Hochzeitsfeier nicht vergessen sollte.

Unterkunft: ab 25 € pro Person

Transfer: ab 5 € pro Person

Gastgeschenke: ab 2 € pro Geschenk / Gast

Hochzeitsauto: ab 400 €

Tanzkurs: ab 200 €

Feuerwerk: ab 300 €

Notfallkörbchen: ca. ab 50 €

Gästebuch: ab 20 €

Hochzeitsreise: ab 100 € oder ab 1 000 €

Hochzeitsbudget: Wissenswerte Spartipps

Braut in einem weißen Hochzeitskleid hält einen Hochzeitsstrauß

Da ihr jetzt die Kosten der Hochzeit bestimmt einfacher wahrnehmen und visualisieren könnt, werden wir euch einige tolle Sparmöglichkeiten nennen, damit ihr später euren eigenen Budgetplan für den großen Tag zusammenfassen könnt.

1. Setzt gleich am Anfang die Prioritäten. Macht eine Liste von Sachen, die ihr wirklich auf eurer Hochzeit haben möchtet, alles andere ist optimal oder sogar überflüssig.

2. Organisiert am selben Tag die kirchliche und standesamtliche Trauung (so kommt man zu einem Outfit weniger)

3. Entscheidet euch für ein Hochzeitsdatum im Herbst oder Winter. In der Außensaison sinken die Preise der meisten Hochzeitsdienstleister und sind deutlich günstiger als im Frühling oder Sommer.

4. Manchmal ist es günstiger, an einem Werktag zu heiraten.

5. Vor oder an Feiertagen nicht heiraten.

6. Fahrt im eigenen Auto oder im Auto des Trauzeugen bzw. der Trauzeugin.

7. Als Hochzeitslocation den eigenen Garten, eine Wiese o. Ä. wählen.

8. Je größer die Gästeanzahl ist, desto höher steigt euer Hochzeitsbudget. Feiert einfach im kleinen Kreis, für den Rest der Crew kann man am Abend zuvor den beliebten Polterabend organisieren.

9. Entscheidet euch für eine Hochzeitslocation, die keine große Umgestaltung verlangt.

10. Entscheidet euch für ein Hochzeitsthema, wobei ihr die meisten Elemente selber basteln könnt oder die nicht zu viel verlangen (z. B. Thema: Natur – mit Steinen die Tische dekorieren, Eukalyptus statt Girlanden usw.)

Porträt des glücklichen Brautpaares

11. Falls ihr Zeit habt, erledigt selbst so viel wie möglich (DIY-Deko, Hochzeitstorte, Papeterie usw.)

12. Bestimmt habt ihr begabte und kreative Freunde oder Verwandte, die euch liebend gern bei der Herstellung der Deko helfen werden. Fragt einfach nach. Die meisten können es kaum erwarten, euch bei der Hochzeitsplanung zu helfen. 🙂

13. Ein Brautkleid aus der letzten Saison oder eins aus zweiter Hand kann ganz besonders und auch preiswert werden.

14. Verzichtet auf Papeterie mit schweren Grammaturen und großen Formaten. Entscheidet euch für Minimalismus (z. B. einseitig, ohne Falz, nur die wichtigsten Informationen zur Feier usw.)

15. Verzichtet auf teure Spezialitäten für das Hochzeitsessen.

16. Wählt saisonale Zutaten in allen Gerichten (Gemüse, Früchte)

17. Das Buffet ist günstiger.

18. Begrenzt die Auswahl an alkoholischen Getränken.

19. Mit Wein kann man ebenfalls sparen: kauft ihn einfach und bezahlt das Korkgeld.

20. Statt teuren Sekt zu servieren, bedient eure Hochzeitsgesellschaft mit Punsch oder Cocktails.

Set Margarita-Cocktails

21. Verwendet für den Brautstrauß und Blumenschmuck ausschließlich Blumen und Pflanzen der Saison.

22. Verwendet viel mehr Greenery für Gestecke, Sträuße u. Ä.

23. Weniger ist mehr. – Bestellt eine Torte mit dezentem Design.

24. Bestellt eine kleinere Hochzeitstorte und noch einige Süßigkeiten dazu.

25. Macht eure DIY-Hochzeitstorte oder bittet eure Freunde oder Verwandte, eine Torte für euch zu machen.

26. Die Gastgeschenke sollten nicht teuer, sondern persönlich sein, denn sie dienen als eine kleine Erinnerung an euren schönsten Tag.

27. Besucht keinen Tanzkurs. Besorgt euch eine DVD oder findet einen Online-Kurs.

28. Falls ihr in eurem Familien- oder Freundeskreis eine talentierte Person (Singen, Klavier oder Gitarre spielen usw.) habt, bittet sie/ihn, Teil der Zeremonie der Trauung als musikalische Unterhaltung zu sein.

29. Leiht Sachen von Freunden und Verwandten (… something borrowed) 😉

30. Es muss kein Feuerwerk sein, ein brennendes Herz oder Wunderkerzen sind eine hübsche und romantische Alternative.

31. Besorgt für das Notfallkörbchen ausschließlich Sachen, die ihr nach der Hochzeit verwenden könnt.

32. Organisiert eine Hochzeitsreise, die ihr euch leisten könnt. Das Ziel der Reise ist, dass ihr entspannt, die Zeit miteinander genießt und euch von dem ganzen Drum und Dran der Hochzeitsplanung erholt.

33. Haltet immer euren Budgetrahmen schriftlich vor Augen, damit ihr den Überblick nicht verliert.

34. Organisiert eure Hochzeitsfeier selbst (ohne Hochzeitsplanerin bzw. Hochzeitsplaner). Auf unserem Blog findet ihr so viele wertvolle Tipps und kreative Ideen. Also keine Sorge, wir halten euch den Rücken frei. 😉

Hochzeitsbudget: Plan machen

Hochzeits-To-Do-Liste

Aus diesem ausführlichen Beitrag lässt sich eine Sache mit Sicherheit erschließen: Wenn man eine Traumhochzeit haben möchte, sollte man zuerst das Hochzeitsbudget festlegen.

Nach all den genannten Preisen wird es jetzt bestimmt einfach sein, eine Budgetplanung zu machen.

Und das Beste daran ist, gleich werdet ihr sehen können, bei welchen Punkten ihr eine tolle Sparmöglichkeit gewinnen könnt.

Wir haben schon erwähnt, dass es sehr wichtig ist, dass ihr die ganze Zeit euer Hochzeitsbudget schwarz auf weiß vor Augen habt und macht unbedingt Notizen von allem, was und wie viel ihr bezahlt habt.

Auf diese Art und Weise werdet ihr nicht in Gefahr geraten, dass ihr den Überblick über euer Budget verliert.

Mit folgenden Tipps werden wir versuchen, euch zu helfen, einen Budgetplan zu erstellen. Nehmt euch für diesen Schritt ruhig Zeit, denn er ist der wichtigste. 😉

1. Eure Wünsche

Ein sehr wichtiger Teil der Hochzeitsplanung ist, seine eigenen Wünsche zu äußern. Am besten ist es, dass ihr euch gemeinsam hinsetzt und alle eure individuellen Wünsche und Vorstellungen auf ein Blatt Papier schreibt.

Manche Wünsche kommen spontan und manche von denen sind bestimmt klare und bereits eingeplante Vorstellungen.

All das muss auf das Blatt Papier kommen.

Nachdem ihr eure individuellen Wünsche notiert habt, sollte jeder von euch seine Liste einmal laut vorlesen, damit ihr beide hört, was der andere sich bei einer Hochzeitsfeier vorstellt.

Diese Liste könnte ungefähr so aussehen:

• Accessoires für sie und ihn

• Anzug

• Hochzeitskleid

• Fotograf

• Videograf

• Photobooth

• Accessoires für Photobooth

• Sektempfang

• Tanzkurs

• Candybar

Diese Liste dient nur als ein Beispiel. Eure Hochzeitscheckliste wird bestimmt deutlich länger sein, weil man auf sehr viele Details achten sollte.

2. Eliminierung

Braut und Bräutigam halten seine Hände

Wenn ihr beide eure Wünsche geäußert habt, kommt die Eliminierung an die Reihe.

Die Eliminierung dient als eine tolle und praktische Taktik für potenzielle Einsparungen.

Und es ist sehr klug, gleich am Anfang zu sehen, an welchen Dingen man am besten einsparen kann, damit das Hochzeitsbudget nicht plötzlich in die Höhe springt.

Also, jetzt geht ihr zum zweiten Mal durch eure Listen und markiert alle Punkte, die ihr unbedingt haben möchtet.

Wir haben es uns so vorgestellt:

• Accessoires für sie und ihn – Ja!

• Anzug – Ja!

• Hochzeitskleid – Ja!

• Fotograf – Ja!

• Videograf

• Photobooth

• Accessoires für Photobooth

• Sektempfang – Ja!

• Tanzkurs – Ja!

• Candybar

3. Ein maximaler Betrag für die Wünsche

Nachdem ihr die Wünsche, die ihr unbedingt auf eurer Hochzeitsfeier haben möchtet, markiert habt, ist es Zeit für ein bisschen Mathe.

In diesem Schritt schreibt neben euren Wünschen, wie hoch der maximale Betrag sein darf.

Es kann sein, dass ihr euch über einige Preise erkundigt habt (z.B. Anzug, Brautkleid o. Ä.), dann schreibt diese exakten Preise.

Neben denjenigen Punkten, deren Preise ihr nicht genau wisst, schreibt ihr einfach eine Ziffer, die ihr bereit seid, auszugeben.

So wird es dann aussehen:

• Accessoires für sie und ihn – Ja! = 450 €

• Anzug – Ja! = 500 €

• Hochzeitskleid – Ja! = 1800 €

• Fotograf – Ja! – 2 500 €

• Videograf = 2 000 €

• Photobooth = 600 €

• Accessoires für Photobooth = 50 €

• Sektempfang – Ja! = 420 € für Getränke und Essen ˙(7 € p. P.)

• Tanzkurs – Ja! = 300 €

• Candybar = 390 € (6,50 € p. P.)

In dieser Liste haben wir angenommen, dass 60 Hochzeitsgäste eingeladen sind. Wenn ihr eure Gästeliste vorbereitet habt, werdet ihr bestimmte Beträge ausrechnen können.

4. Prioritäten setzen

glückliche neue Frau und Ehemann umarmen sich

Der vierte Schritt hat an sich das größte Potenzial zur Einsparung.

Wenn ihr die Preise aufgeschrieben habt und alle Must-haves markiert habt, solltet ihr nun einige Punkte von der Liste streichen und einige, wo man einsparen kann, notieren.

• Accessoires für sie und ihn – Ja! = 450 € (dieses Must-have soll günstiger sein: 300 €)

• Anzug – Ja! = 500 €

• Hochzeitskleid – Ja! = 1800 € (dieses Must-have soll günstiger sein: 1500 €)

• Fotograf – Ja! – 2 500 €

• Videograf = 2 000 €

• Photobooth = 600 €

• Accessoires für Photobooth = 50 €

• Sektempfang – Ja! = 420 € für Getränke und Essen (7 € p. P.)

• Tanzkurs – Ja! = 300 € (dieses Must-have soll günstiger sein oder Online-Kurs finden)

• Candybar = 390 € (6,50 € p. P.)

Alle Wünsche, die ein Must-have sind und diejenigen, die ein Einsparungspotenzial darstellen, sind “hervorgehoben”. Alle anderen können wegfallen.

5. Gästeliste zusammenfassen

Die Gästeliste dient als eine praktische Orientierung für die Planung der Hochzeitsfeier und des Hochzeitsbudgets.

Je größer die Gästeanzahl ist, umso höher werden die Hochzeitskosten sein.

Das Wichtigste ist, die Gästeliste so früh wie möglich zu erstellen, denn jeder Hochzeitsgast “kostet” einen Geldbetrag, den ihr ganz einfach ausrechnen könnt.

Dabei rechnet man das Essen, Trinken, unterschiedliche Bars, Sektempfang, Deko, Gastgeschenke u. Ä. pro Person aus und man bekommt den Betrag, der auf das zukünftige Brautpaar zukommt.

Wenn ihr bei diesem Punkt einseht, dass es vielleicht zu teuer wird, könnt ihr in diesem Moment eure Gästeliste kürzen.

So spart man ebenfalls Geld. Fall ihr aber unbedingt möchtet, dass auch diese Personen ein Teil eurer Hochzeit sind, könnt ihr die beliebte Polterhochzeit organisieren.

6. Geld sparen

Die Hand des Bräutigams hält das Armband der Braut zart

Geld für die eigene Hochzeitsfeier zu sparen, ist ein kluger Ratschlag von Brautpaaren, die bereits ihren großen Tag hinter sich haben.

In der Regel sollte man so früh wie möglich damit anfangen, denn man sagt ja auch Zeit ist Geld. 😉

Es müssen nicht immer große Geldscheine ins Sparschweinchen rein. Es können auch Münzen sein, damit sich die Braut zum Beispiel ihre Brautschuhe kauft.

So machten es ehemalige Bräute nach einem alten Hochzeitsbrauch – sie sammelten Münzen, um sich selbst Brautschuhe zu kaufen. Das brachte ihnen Glück in das Eheleben.

Im Falle, dass ihr zuvor gespart habt, könnt ihr auch dieses Geld für einige Dienstleistungen ausnutzen. Je nach Vereinbarung zwischen euch zwei.

7. Sonstige Kosten

Ok, ihr habt jetzt eure gemeinsame Liste mit Prioritäten. Bei einigen Punkten könnte da noch eingespart werden und einige bleiben so wie sie sind.

Bei so großen Planungen und Kosten ist es immer empfehlenswert, einen Geldbetrag für Kosten, die unerwartet auftauchen oder Ideen, die spontan einfallen, einzuplanen.

Dieses zusätzliche Budget wird für euch eine Art Absicherung sein. 🙂

Fazit

Silberne Eheringe auf einem hölzernen Hintergrund

Wir hoffen, dass wir euch mit diesem Beitrag geholfen haben und dass ihr zwei jetzt problemlos ein detailliertes Hochzeitsbudget erstellen könnt.

Das Wichtigste bei dieser Sache ist, dass ihr offen und ehrlich über eure Wünsche und Vorstellungen sprecht.

Wichtig ist auch, gut zu überlegen, welche Prioritäten ihr habt und wie viel Geld ihr bereit seid, für gewisse Dinge auszugeben.

Behaltet euren Budgetplan immer vor Augen, damit keine schlimmen Überraschungen auf euch zukommen. 😉

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